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Im Alter von 22 Jahre setzte ich Fuß auf den Erdteil mit dem ich seit meiner frühesten Kindheit verbunden bin.
Mein erstes Ziel: Windhoek!

Sturm über Windhoek
Ein langer Flug von Johannesburg über die endlose Weite der Kalahari... kein Haus, keine Straßen, keine Zäune,
nur rote Erde und Busch, dann die Ankunft in diesem fast putzigen und sauberen sehr deutschen Städtchen, umgeben von trockenen
verdorrten Hügeln.
Ich begann als Sous chef im Grand Hotel, damals das beste Haus im Land, wurde jedoch schon bald zum Küchenchef befördert
eine Position die ich für 3 Jahre beibehielt. Ich stand einer Küche mit 14 Mitarbeitern vor und war verantwortlich für
2 Restaurants, Bankett Saal, sowie einem beschäftigten Party Service mit manchmal sehr interessanten Veranstaltungen,
wie zum Beispiel der Eröffnung der Halali Tourist Lodge im Etosha Wildreservat.

Franz J.Strauß im Grand Hotel, Windhoek
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Die Aufgabe bestand aus: einem luxuriösen Frühstück, Mittagsbüffet, 6-Gang Abendessen und noch einmal
Frühstück für 250 geladene Gäste, und das aus einer unfertigen Küche ohne funktionierendem Kühler
und zwar über eine Distanz von 500 Kilometern durch kaum besiedeltes Land!
Eine Temperatur von 30° Grad im Schatten und
ein monströser Elefant namens Van-der-Merwe, der sich am liebsten zwischen der Küche und dem Proviant-Lastwagen aufhielt,
machten die Sache nicht einfacher.

Camp Küche
Nach dem ich das "Grand" verlassen hatte, zog ich für eine Weile mit einem sogenannten "White Hunter" (Berufsjäger)
durch die Kalahari und Okavango Sümpfe, kochte Gourmet-Mahlzeiten über offenem Feuer für seine Klienten, reiche
amerikanische Großwildjäger, die viel Whiskey tranken und großzügiges Trinkgeld gaben, und jagte auch selbst
noch dabei.

Auf der Jagd
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